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Test

Daumen hoch für PicDrop

Großartiger Bilderdienst PicDrop für Kunden

Über eine Empfehlung von Calvin Hollywood bin ich auf den professionellen Dienstleister PicDrop aufmerksam geworden. Umgehend habe ich mit einen Zugang für die Bildübertragung generiert. Das Anlegen des Zugangs ist ein Kinderspiel und was danach kommt ist einfach perfekt.

Die Oberfläche von PicDrop ist selbsterklärend und nach wenigen Minuten ist die erste Galerie erstellt. Via Drag & Drop sind die Bilder sehr schnell in die Galerie übertragen. Der Link der Galerie ist abrufbar und kann über PicDrop oder mit dem eigenen Maildienstleister dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Mit oder ohne Passwortschutz versteht sich.

Wie die Galerie aussieht, darf ich selber bestimmen. Ich kann sie komplett minimalistisch anlegen, so dass nur die Bilder angeschaut werden können oder ich erweitere die Ansicht und Möglichkeiten stufenlos. Zum einen kann ich Kommentarfelder zu den einzelnen Bilder freigeben oder auch Bewertungsampeln einspielen. Zum Schluss darf der Kunden auch die Bilder direkt per Download auf seine Platte übertragen, falls man das möchte.

PicDrop ist damit ein großer Wurf gelungen, der für mich die DropBox sofort abgelöst hat. Kompliment dann das Berliner Team. Ich werde diesen Dienst ab sofort nur noch nutzen.

Fokusproblem Canon EOS 70D

Fokusproblem Canon EOS 70D

Im Mai 2015 habe ich mich nach langer Recherche für einen neuen Body entschieden und hatte just das Fokusproblem Canon EOS 70D. Da das Budget eine hohe Gewichtung bei der Entscheidung hatte, fiel meine Wahl auf die Canon EOS 70D Im Fachgeschäft vor Ort habe ich meinen Kauf getätigt und bin freudig mit dem Body nach Hause gefahren. Am kommenden Tag stand der Fisherman´s Strongman Run auf dem Programm.

Morgens schnell die Tasche gepackt und los ging es zum Nürburgring. Mit dem EF 70-200 IS USM auf der 70D machte das Shooting schon echt Freude. Diese trübte sich aber am Abend schnell ein, als ich die Bilder auf meine MacBook übertrug. Ich konnte bei gleichen Einstellungen feststellen, dass die Bilder ohne erkennbares System scharf oder unscharf waren.

Verwirrt durch diese zufälligen Ergebnisse habe ich dann mit meinen lichtstarken Objektiven Test gemacht und stellte leider exakt die bekannte Problematik des Fokusproblems bei Offenblende auf den Mittelfokus fest. Nach einem Besuch beim Fachhändler habe ich den Body und meine Objektive zur Justierung nach Canon eingechickt. Diese kamen dann nach einer Woche wieder.

Voller Hoffnung bin ich nach Köln gefahren und habe einen Sommertag am Rhein zum Test des Equipments genutzt. Die Ergebnisse waren in der Tat besser, doch immer noch hatte ich bei Spotfokus und Offenblende einen Fehlfokus, der nicht akzeptabel war. Bei dem Bärchenfoto habe ich auf den Bär aus ca. 10 Metern Entfernung fokussiert und nichts ist scharf. Bei genauem hinsehen könnt Ihr feststellen, dass die Fugen ca. 100 cm vor dem Bären scharf sind. Das war nicht das, was ich von einem knapp 900 Euro Body erwartete.

Fehlfokus Canon EOS 70D

Natürlich habe ich mit meinem Body einfach nur Pech gehabt. Ich kenne viele, die mit der Canon 70D hoch zufrieden sind und tolle Bilder machen. Grundsätzlich ist die SLR eine Spitzenkamera mit der man viel Freude haben kann.

Ich kann Euch in meinem Fall nur ans Herz legen, Eure Kamera immer im Fachhandel zu kaufen. Dort wurde die Problematik natürlich sofort erkannt und ich konnte die Kamera zurückgeben. Das wäre bei Elektronik-Ketten oder bei Onlinehändlern sicherlich nicht so unkompliziert gewesen. Einen Speicherchip oder einen Objektivfilter kann man bestimmt mal schnell online kaufen, einen Body oder ein Objektiv würde ich immer beim Fachhandel mit Beratung und persönlichem Kontakt kaufen.

Gegenlicht

Verträumte Eindrücke im Gegenlicht

Bei einer untergehenden Sonne kribbelt es mir immer in den Händen und ich bin froh, wenn ich meine Kamera in der Hand habe. So auch heute. Nach einem viel zu warmen Tag im Mai konnte ich beim Abendspaziergang mit meinem Australian Shepherd die untergehende Sonne geniessen. Bevor Sie sich komplett hinter den Baumwipfeln verabschiedete, konnte ich meine Fellnase günstig vor der Sonne positionieren.

Dabei hatte ich meine EOS 550D mit dem EF 50mm f1.4 von Canon.
Erst vor kurzem habe ich in einen Tutorial auf YouTube zum Thema Gegenlicht gesehen. Dieses wollte ich nun unbedingt bei optimalen Verhältnissen in die Praxis umsetzen. Wie ich finde ist mir das am Beispiel von Ben ganz gut gelungen. Erst später in Lightroom habe ich übrigens die Lichtpunkte entdeckt. Dieses ist ein Schwarm Mücken, der uns während der Aufnahmen neugierig über die Köpfe geflogen ist.

Australien Shepherd im Gegenlicht | Tierfotografie

Zur Definition von Gegenlicht sagt Wikipedia folgendes:
Gegenlicht, das in das Objektiv eines Fotoapparates fällt, hat eine ganze Reihe von Auswirkungen auf das entstehende Bild:

Trifft das Licht einer hellen Lichtquelle direkt auf das Objektiv, so werden auf dem Bild eine Reihe von Abbildern der Blendenöffnung (meist rund oder sechseckig) zu sehen sein. Sie entstehen durch unerwünschte Reflexionen innerhalb der Kamera und sind je nach Güte des Objektives und den Reflexionen innerhalb des Kameragehäuses unterschiedlich stark ausgeprägt. Dieser Effekt kann meist mit Streulichtblenden wirksam vermindert werden, bei manchen Bildern werden solche Reflexionen aber auch als Ausdrucksmittel eingesetzt und durch Filter künstlich hervorgerufen.

Ist die direkte Lichtquelle durch ein Teil des Motives verdeckt, so erscheint dieses bei automatischer Belichtungsmessung zu dunkel vor einem korrekt beleuchteten Hintergrund. Deshalb sollte man bei Gegenlicht-Porträts stets zusätzliche Lichtquellen (etwa einen Spiegel oder ein Blitzlicht) verwenden, wenn das Gesicht erkennbar sein soll. Dies ist selbst bei hochwertigen Kameras, die Gegenlichtsituationen erkennen, nötig, da sonst der Hintergrund überbelichtet wird.

Neben diesem Hell-Dunkel-Kontrast werden Farbkontraste abgeschwächt, so dass farblich flaue Bilder entstehen können. Dazu trägt auch die sogenannte Schleierbildung der Objektive bei Gegenlichtsituationen bei.

Transparente oder teilweise transparente helle Objekte leuchten im Gegenlicht auf, dabei können Strukturen deutlich werden, die im Auflicht von der Objektoberfläche verdeckt bleiben.

Zoom vs. Festbrennweite

Wenn der DHL-Mann 2x klingelt. Um mein Equipment aufzuwerten habe ich mir 2 Festbrennweiten zugelegt. Einmal das preiswerte Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv (52 mm Filtergewinde) und zum anderen das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv (58 mm Filtergewinde).

Insbesondere bei dem 50mm-Objektiv habe ich nicht lange überlegt. Für unter 100 Euro ist die Chance eines Fehlkaufs sehr gering. Zusätzlich haben mich die vielen positiven Bewertungen kaufsicher gemacht.  Und was soll ich sagen? Das 50mm Canon ist eine tolle Linse für ein schmales Budget.